Das Wort zum Sonntag...
Oh, ich hoffe das ich mit dieser Headline nicht gegen irgendwelche Copyrights verstoße. So was wird im Moment mitunter aggressiv verfolgt...
Aber von solchen Ängsten lasse ich mir nicht den tiefen-entspannten Sonntag Morgen versauen. Ich sitze hier mit einer Tasse Kaffee in der Küche, lausche dem "sanften" Geklapper von Geschirr das von einem Ort zum anderen geräumt wird und gucke dabei aus dem Fenster. Ja - mitunter kann ich auch auf meinen Notebook blind tippen. ; )
Alles in allem ist meine Tätigkeit im Moment mit Twittern zu vergleiche. Vielleicht versorge ich euch die nächsten Stunden mit Unwichtigkeiten wie:
Da aber das Verkünden von momentanen Beschäftigungen nicht alles im Leben sein kann, nutze ich die Zeit am Sonntag Morgen auch mal gerne mit der "Suche" nach Tools die mir das Leben leichter machen. Erwähnenswert sind da heute eindeutig diese beiden: Ersteres schafft es, im laufenden Betrieb ein Image des Systems anzulegen. Darüber hinaus kann es auch virtuelle Maschinen sichern. Alles was der Mensch so braucht um glücklich zu sein. Wenn es nach mir geht... Ich benutze meist ACRONIS 09 fürs erstellen von Images. CD einlegen, Rechner von CD starten und abwarten. Klar, die Features die ACRONIS noch so mitbringt sind nicht schlecht. Ändern der Partitionen (gerade interessant wenn man auf eine größere Platte umzieht) etc. Aber das System im laufenden Betrieb zu sichern ist gerade bei einem Server von großer Wichtigkeit. ; ) Außerdem ist Snapshot einfach nur wahnsinnig schnell...
BartsPE hingegen ist das Allround-Talent wenn es darum geht irgendwelche Userprobleme aus der Welt zu schaffen. Wenn das Tuningtool (TuneUp z.B.) mal wieder automatisiert die Registry zerschossen hat und der Rechner nicht mehr hoch kommt, greife ich gerne auf BartsPE zurück um einfach ohne rumbauen an der Hardware die Sicherung der Registry zurück zu spielen. Komfortabler geht es kaum. Und das ganze natürlich umsonst... *g*
Vielleicht füge ich auch noch das SQL-Skript hinzu, das meiner Meinung nach daran beteiligt war, einen großen Datensatz bei SchülerVZ auszulesen. Ob die Betreiber der VZ's wohl irgendwann mal damit raus rücken werden, was zum Henker sie dazu getrieben hat ihre Datenbanken nicht vernünftig zu verschließen? Wahrscheinlich waren sie so mit dem SQL-Injektion beschäftigt, das sie sich um "normale" Abfragen gar nicht mehr gekümmert haben. Dumm nur für die User.
Ebenso dumm die Sache mit den Bildern. Es gibt ja anscheinend Hinweise darauf das gelöschte Bilder auf den Servern des Betreibers verbleiben. Was noch dadurch verschlimmert wird das diese Bilder anscheinend auch noch aufrufbar sind. Das sollte durchaus mal von einem Rechtsanwalt geprüft werden. Immerhin würde ein solcher Vorgang wenigstens gegen die AGBs verstoßen.
Na ja... letztlich alles nichts weltbewegendes... Wenigstens solange man keine peinliche Bilder bei SchülerVZ hat. ; )
Die "Ergebnisse" der Koalitionsverhandlungen hingegen, sind da schon ne andere Hausnummer. Den Meldungen nach hat sich die FDP durchgesetzt und die Websperren wenigstens für ein Jahr ausgesetzt. Jetzt kommt in mir die Frage auf: Ist das wirklich ein Erfolg?
Die nächsten 12 Monate soll das BKA versuchen, "sperrwürdige" Seiten löschen zu lassen. Diese Maßnahme wird dann überprüft um zu entscheiden ob eine Sperrung wie ursprünglich geplant, eigentlich notwendig ist. Grundsätzlich ja die absolut richtige Herangehensweise. Aber was nutzt es wenn ich folgendes Szenario zeichne:
In einem Jahr kann sich der durchschnittliche Bürger nicht mehr daran erinnern was eigentlich mit Websperren gemeint war. Außerdem wird es zum entsprechenden Zeitraum sicherlich eine Medienkampagne geben die die öffentliche Aufmerksamkeit auf sich zieht, so das die Überprüfung der Allgemeinheit eher entgeht. Zuletzt wird die Überprüfung wahrscheinlich ergeben, das das Abschalten der Sites einen nicht vertretbaren Arbeitsaufwand bedeuten und die Server eh alle in "Schurkenstaaten" stehen und dort nicht von der deutschen Justiz beeinflusst werden können. Und auf diesem Weg werden die Sperren ohne großes öffentliches Aufsehen etabliert. Nicht im Rahmen des Wahlkampfes wie von Hr. Schäuble angedeutet, sondern still und heimlich. Und man hat ein Jahr Zeit, sich wirklich auf die gerichtlichen Auseinandersetzungen vorzubereiten. So das die Sache dann Wasserdicht ist...
Um ehrlich zu sein - mir wäre es lieber gewesen wir hätten das Thema jetzt ausdiskutiert...
Und mit diesen Worten wünsche ich euch einen angenehmen Sonntag.
SEETHER
Aber von solchen Ängsten lasse ich mir nicht den tiefen-entspannten Sonntag Morgen versauen. Ich sitze hier mit einer Tasse Kaffee in der Küche, lausche dem "sanften" Geklapper von Geschirr das von einem Ort zum anderen geräumt wird und gucke dabei aus dem Fenster. Ja - mitunter kann ich auch auf meinen Notebook blind tippen. ; )
Alles in allem ist meine Tätigkeit im Moment mit Twittern zu vergleiche. Vielleicht versorge ich euch die nächsten Stunden mit Unwichtigkeiten wie:
"Grade habe ich einen Schluck Kaffee getrunken und danach an einer Zigarette gezogen..."Ich habe ja nie verstanden was die Menschen an Twitter finden.
Da aber das Verkünden von momentanen Beschäftigungen nicht alles im Leben sein kann, nutze ich die Zeit am Sonntag Morgen auch mal gerne mit der "Suche" nach Tools die mir das Leben leichter machen. Erwähnenswert sind da heute eindeutig diese beiden: Ersteres schafft es, im laufenden Betrieb ein Image des Systems anzulegen. Darüber hinaus kann es auch virtuelle Maschinen sichern. Alles was der Mensch so braucht um glücklich zu sein. Wenn es nach mir geht... Ich benutze meist ACRONIS 09 fürs erstellen von Images. CD einlegen, Rechner von CD starten und abwarten. Klar, die Features die ACRONIS noch so mitbringt sind nicht schlecht. Ändern der Partitionen (gerade interessant wenn man auf eine größere Platte umzieht) etc. Aber das System im laufenden Betrieb zu sichern ist gerade bei einem Server von großer Wichtigkeit. ; ) Außerdem ist Snapshot einfach nur wahnsinnig schnell...
BartsPE hingegen ist das Allround-Talent wenn es darum geht irgendwelche Userprobleme aus der Welt zu schaffen. Wenn das Tuningtool (TuneUp z.B.) mal wieder automatisiert die Registry zerschossen hat und der Rechner nicht mehr hoch kommt, greife ich gerne auf BartsPE zurück um einfach ohne rumbauen an der Hardware die Sicherung der Registry zurück zu spielen. Komfortabler geht es kaum. Und das ganze natürlich umsonst... *g*
Vielleicht füge ich auch noch das SQL-Skript hinzu, das meiner Meinung nach daran beteiligt war, einen großen Datensatz bei SchülerVZ auszulesen. Ob die Betreiber der VZ's wohl irgendwann mal damit raus rücken werden, was zum Henker sie dazu getrieben hat ihre Datenbanken nicht vernünftig zu verschließen? Wahrscheinlich waren sie so mit dem SQL-Injektion beschäftigt, das sie sich um "normale" Abfragen gar nicht mehr gekümmert haben. Dumm nur für die User.
Ebenso dumm die Sache mit den Bildern. Es gibt ja anscheinend Hinweise darauf das gelöschte Bilder auf den Servern des Betreibers verbleiben. Was noch dadurch verschlimmert wird das diese Bilder anscheinend auch noch aufrufbar sind. Das sollte durchaus mal von einem Rechtsanwalt geprüft werden. Immerhin würde ein solcher Vorgang wenigstens gegen die AGBs verstoßen.
Na ja... letztlich alles nichts weltbewegendes... Wenigstens solange man keine peinliche Bilder bei SchülerVZ hat. ; )
Die "Ergebnisse" der Koalitionsverhandlungen hingegen, sind da schon ne andere Hausnummer. Den Meldungen nach hat sich die FDP durchgesetzt und die Websperren wenigstens für ein Jahr ausgesetzt. Jetzt kommt in mir die Frage auf: Ist das wirklich ein Erfolg?
Die nächsten 12 Monate soll das BKA versuchen, "sperrwürdige" Seiten löschen zu lassen. Diese Maßnahme wird dann überprüft um zu entscheiden ob eine Sperrung wie ursprünglich geplant, eigentlich notwendig ist. Grundsätzlich ja die absolut richtige Herangehensweise. Aber was nutzt es wenn ich folgendes Szenario zeichne:
In einem Jahr kann sich der durchschnittliche Bürger nicht mehr daran erinnern was eigentlich mit Websperren gemeint war. Außerdem wird es zum entsprechenden Zeitraum sicherlich eine Medienkampagne geben die die öffentliche Aufmerksamkeit auf sich zieht, so das die Überprüfung der Allgemeinheit eher entgeht. Zuletzt wird die Überprüfung wahrscheinlich ergeben, das das Abschalten der Sites einen nicht vertretbaren Arbeitsaufwand bedeuten und die Server eh alle in "Schurkenstaaten" stehen und dort nicht von der deutschen Justiz beeinflusst werden können. Und auf diesem Weg werden die Sperren ohne großes öffentliches Aufsehen etabliert. Nicht im Rahmen des Wahlkampfes wie von Hr. Schäuble angedeutet, sondern still und heimlich. Und man hat ein Jahr Zeit, sich wirklich auf die gerichtlichen Auseinandersetzungen vorzubereiten. So das die Sache dann Wasserdicht ist...
Um ehrlich zu sein - mir wäre es lieber gewesen wir hätten das Thema jetzt ausdiskutiert...
Und mit diesen Worten wünsche ich euch einen angenehmen Sonntag.
SEETHER
Seether - 18. Okt, 11:45
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