asa (anonym) - 4. Jul, 09:12

Jetze mal so als Mama hier: Ich habe gestaunt und Ihr würdet Euch wundern, wie früh erkennbar ist, dass es sich hier um einen Jungen/ein Mädchen handelt, das da spielt. Die Festlegung Auto vs. Puppe, Farbwahl und andere Kleinigkeiten kam jedenfalls sehr früh hier auf und ich würde einen Teufel tun, da irgendetwas dran zu erziehen.
Ich denke, dass die Evolution diese Klischees braucht, damit das Fortbestehen überhaupt funktioniert. Überlegt nur mal, in welche "Rollenspiele" wir Erwachsenen so fallen, wenn wir unseren Partner suchen. Gegen die Natur zu erziehen, die ja auch stark hormonell geprägt ist, ist nichts, als alles durcheinander zu bringen.
Ausnahmen und sonstige Paradiesvögel bestätigen natürlich die Regel ;-)

AiHua - 4. Jul, 11:11

Ich denke nicht "nur" an das Fortbestehen der Menschheit, sondern auch ein wenig an das Individuum. Wenn ein Kind seine Identität durch Rollenspiele kennenlernt, aufbaut (und sei es, dass es die irgendwann mal negiert), dann macht es ihn ziemlich sehr wahrscheinlich zu einen glücklicheren Menschen, es hängt nicht in der Luft. Dazu ist natürlich das Geschlecht nur ein Bestandteil, allerdings in unserer Gesellschaft ein relativ großer. Wenn also sich ein Mensch durch Definieren sich selber findet und nicht allzusehr einzwängen lässt kann es hilfreich sein.

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