6
Nov
2009

Eine dieser Fragen...

Ich suchte gerade nach "Goo" in meiner Registry. Und fand folgenden Pfad:
HKEY_USERS\S-1-5-21-3978481547-1031604782-4219665692-1005\Software\Microsoft\Direct3D\MostRecentApplication
Jetzt frage ich mich doch ernsthaft: Warum gibt es einen Eintrag für die am meisten genutze Direct3D-Anwendung???
Vielleicht aus "statistischen" Gründen???

Ich werde mal danach forschen.
Sehr wunderlich... wirklich sehr wunderlich.

SEETHER
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29
Okt
2009

Neues vom sezierten VZ

Mir ist heute eine Mail zugeschickt worden, die Auszüge aus den "MeinVZ-Sicherheitsmaßnahmen" enthält.
Die gute Nachricht vorweg: Alles wird gut...

Aber wie immer gibt es auch eine schlechte... Sicherlich werden jetzt eine Menge Leute Zuhause sitzen und daran arbeiten die neuen "Maßnahmen" zu umgehen. Mal ganz davon abgesehen das diese Maßnahmen schon vor Jahren hätten eingesetzt werden müssen.
Darüber hinaus begibt sich der Betreiber auf rechtlich dünnes Eis wenn er die IPs der Benutzer speichert. Irgendwann habe ich mal gelesen das das auch nicht ohne weiteres erlaubt ist... Mal ganz davon abgesehen das es völliger Blödsinn ist. Welcher Normal-User könnte mit einer IP etwas anfangen wenn er sie neben einem Anmeldedatum entdeckt an dem er selbst sicherlich nicht online war? Mal abgesehen davon das man keinerlei rechtliche Handhabe hat um an die Adresse hinter der IP zu kommen. Und überhaupt, in Zeiten von Routern wissen 99 % der Benutzer nicht mal ihre eigene IP.

Und der "Schutz" vor dem Übernehmen eines Session-Cookies dürfte mehr nervig als nützlich sein. Ich kann mir nur vorstellen das man das anhand der IP macht. Ändert sich die IP innerhalb der "Time-to-live" des Cookies, wird man rausgeschmissen. Als Kunde der Telekom in Deutschland erfolgt die Zwangstrennung nach 24 Stunden. Diverse Ausfälle die zur Zuteilung einer neuen IP führen nicht einkalkuliert...

Aber immerhin hat man sich jetzt dann doch mal dazu herab gelassen, den Schutz der User-Daten wenigstens auf ein halbwegs akzeptables Maß anzuheben. Das ist ja schon mal was. Nur sollte man sich seitens der Betreiber viel Zeit zum testen nehmen! Noch so eine Nummer würde richtig peinlich werden...

SEETHER
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Verlogenheit ist auch nur eine Täuschung...

Am 10. November oder so, erscheint der zweite Teil von Modern Warfare. Kurz zur Erklärung für diejenigen die nicht einen großen Teil ihrer Freizeit vor der Konsole sitzen: Das ist ein grafisch sehr ansprechendes Spiel. Definitiv eins das der Kategorie Ego-Shooter zuzuordnen ist. Und es ist eins der besten seiner Art!

Wie das so ist in solchen Spielen, hat man ein (meist) sehr klares Einsatzziel das man vorwiegend durch den Einsatz schwerer Waffen erreicht. Oder leicht verständlicher: töte möglichst schnell alle auftauchende Gegner. Ich habe mich bereits an anderer Stelle schon mal darüber ausgelassen das ich diese Art der Zeitvernichtung durchaus als erstrebenswert betrachte.

Und je realistischer die Gefechte, desto mehr fesseln diese Spiele...
ABER eines muss klar sein: Erschossen werden NUR die bösen. Um es einfach zu halten sind das meistens alle anderen. Um jetzt aber die Gefühle des Spielers ein bisschen in Wallung zu bringen, muss gelegentlich mal ein Verbündeter ins Gras beißen. Man braucht ja die richtige Motivation zum stundenlangen Rachefeldzug...

Und jetzt kommt Modern Warfare mit folgender Szene: Der Spiele schlüpft in die Rolle eines Terroristen und hat die "Aufgabe" auf einem Flughafen möglichst viele "Zivilisten" zu töten. Dabei hat man seitens der Entwickler nicht mit Details gespart...
Und jetzt bricht ausgerechnet im Lager der Spiele eine Diskussion darüber aus, ob das nicht ein bisschen " to much" ist. Ja gehts denn eigentlich noch??? Sezieren wir das mal:
  • Sowohl "Böse" als auch "Zivilisten" sind aus Polygonen zusammengesetzte Computerfiguren
Eigentlich gibt es nicht mehr dazu zu sagen. Der Hinweis darauf das alle Figuren künstlicher Natur sind und es sich um ein Spiel handelt, sollte eigentlich jegliche Diskussion im Keim ersticken.
Tut es aber nicht...

Dabei hält sich anscheinden niemand die offensichtliche Verlogenheit einer solchen Diskussion vor Augen: Das was von den Autoren des Spiels als "Böse" deklariert wird, darf ohne ein Wimpernzucken auf jede denkbare Art niedergemetzelt werden. Was hingegen als "Gut" oder "Neutral" dargestellt wird, hat von vorn herein einen Freifahrtsschein?! Das ist eine seltsame Logik. Klar, sie orientiert sich stark an unseren tatsächlichen Werten die uns in den letzten Jahre mühsam antrainiert wurden. Tatsächlich müsste es heißen: Du sollst niemanden töten - verflucht nochmal!
In Wirklichkeit macht auch das reale Leben mittlerweile ne Menge Ausnahmen und stellt das eher so da: "Ja, töten sollst du eigentlich nicht... vorausgesetzt dein Gegenüber erfüllt nicht eine der vielen Kategorien die das dann doch rechtfertigen würden... "
Und diese völlig hirnrissige Methode um zwischen "Lebenswert" und "frei-zum-Abschuss" zu unterscheiden, wird jetzt auch auf Spiele angewendet.
Aber ich hätte es ahnen sollen als sich bereits Leute darüber aufgeregt haben das man in Overlord II zwischendurch mal ein paar Robben abschlachten muss um seine Energie wieder aufzuladen. Und das obwohl hier das ganze Spiel wirklich bis hinten gegen nach Ironie stinkt. Aber die Leute sind so in ihrer ambivalenten Welt gefangen, das sie solche Details nicht mal mehr bemerken...

Das Entwicklerstudio von Modern Warfare II haben die strittige Szene in etwa so gerechtfertigt: "Es geht darum dem Spieler ein Gefühl dafür zu geben warum die Terroristen so gefährlich sind und dringend eleminiert werden müssen"
Es ist ein Tabubruch. Aber wenn mir einer der Spieler die sich jetzt aufregen erzählen will das er in GTA nicht mit voller Absicht über den Fussweg gefahren ist, der lügt! In jeder "freien" Welt probiert der Spieler auch mal aus was passiert wenn er "Unbeteiligte" angreift. Und dabei geht es wirklich nicht nur um die Reaktionen des Spiels. Man guckt auch was es bei einem selbst auslöst.

Man sollte allgemein gewisse Dinge nicht zu ernst nehmen. Es ist und bleibt ein Spiel. Und es zeigt nichts das nicht schon im TV gelaufen wäre. Es ergänzt das nur um die Interaktivität. Aber wenn ich nicht jeden Erwachsenen (denn nur die sollten es spielen dürfen!) auf dieser Welt für komplett bescheuert erklären muss, ist diese Interaktivität nur eine weitere Form der völlig weltfremden Unterhaltung. Der im TV nicht unähnlich. Es ist ein Spiel. Wir spielen es, wir spielen es erneut und erinnern uns dann nach Monaten mal daran zurück und erfreuen uns an der Erinnerung an die Grafik oder irgendwelchen besonder schwierigen Szenen die wir gut gemeistert haben. Das sollte am Ende des Spiels das sein was davon in unseren Köpfen übrig bleibt.
Bei wem das nicht so ist, der sollte sich auch lieber Zuhause einschließen. Immerhin hält die Welt noch viel gefährlichere Dinge bereit als ein Spiel...

SEETHER
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28
Okt
2009

Wie man ein VZ seziert...

Ja ja... so ist das mit der modernen Technik: Man kann bequem nach Leuten in seinem Social-Network suchen... die Menschen finden die genauso alt sind, die nicht in einer Beziehung stecken, die unter 14 sind und in einer beliebigen Stadt wohnen... Das kann man alles schön der Reihe nach machen.
Oder man versteht sich ein bisschen aufs Programmieren und schreibt in zehn Minuten ein Script das all diese Parameter in wenigen Minuten tausendfach abfragt.

So geschehen in den letzten Tagen beim Netzwerk SchülerVZ. Im Moment kommen täglich neue Meldungen über Datensätze die entgegen der Verlautbarungen der Betreiber, von dritten auslesbar waren. Und das in beachtlichen Ausmaßen...
Bisher bis auf einen Fall alles sogenannte Proof-of-concept Geschichten. Man macht es weil man es kann und beweisen will das die Betreiber mit ihren Statements im besten Fall unrecht haben, im zweifelsfall sogar lügen.
Im Fall von SchülerVZ ist das deshalb so tragisch, weil die User ausnahmslos jung sind. Das liegt in der Natur der Sache. Der Fall zeigt einfach deutlich das Kinder auch in (mutmaßlich) geschützten Bereichen keinesfalls "sicher" sind. Und es zeigt das wir einfach deutlich mehr Aufklärungsarbeit in Deutschland leisten müssen. Die Leute dürfen einfach nicht mit dieser Selbstverständlichkeit jedem daher gelaufenen Anbieter alles glauben. Wenn mir heute einer sagt, meine Daten wären bei ihm definitiv sicher, so kann ich eigentlich nur müde darüber lächeln. Wenn es sich dann aber noch zeigt das ich belogen werde (gelöschte Fotos sind im nachhinein noch aufrufbar), dann hört der Spaß auf.
Und an der Stelle ist der Gesetzgeber gefordert. Offensichtlich gibt es auf Seiten der Betreiber noch nicht genug Anreiz, sich um den Datenschutz entsprechend zu bemühen.

Allerdings verstehe ich auch die Leute nicht, die der ganzen Welt mitteilen wer sie sind, was sie gerne essen, wo sie wohnen, wann sie das erste Mal Sex hatten (oder ob überhaupt), ob sie in einer Beziehung sind, wen sie mögen, wen sie doof finden, wer ihr Lehrer ist, was für Noten sie haben, auf welchen Schulen sie waren... bla bla bla. Warum macht man das? Es gibt in meinen Augen nicht mal einen wirklich halbwegs guten Grund dafür. Wenn mich hier jemand verbessern kann oder will, nur raus damit. Aber das müssen schon sehr gute Gründe sein...
Beispielsweise mein "liebstes" VZ: StudiVZ. Dort trifft man ja jeden... Nur an Studenten mangelt es erheblich! Irgendwie dichtet sich plötzlich jeder eine Karriere an irgendeiner Uni zusammen... und warum verstößt er wissentlich gegen die AGBs? Weil er mit Leuten in Kontakt bleiben will... Kann denn heute keiner mehr ein Telefon bedienen? Oder ne Mail schreiben??? Nein, lieber schreibt man sich irgendwelchen Blödsinn auf ne virtuelle Pinwand. Oder man tut das was anscheinend evolutionär beim Menschen bedingt ist: Man tratscht. Ätzend!
"Hast du schon gesehen - der hat den und den auf seiner Freundesliste!"
Gehts denn noch? Es hält sich ja auch standhaft das Gerücht das Menschen via VZ eine Beziehung beenden in dem sie ihren "Status" von "vergeben" auf "Single" setzen... Ich kann das leider nicht ausschließen. Aber ich finde es erschreckend. Andererseits ist es vielleicht nur konsequent. Man hat kein reales Leben mehr, keine Kontakte zu Menschen die nicht auch irgendwo vor einem anderen Rechner sitzen... warum dann mit dem Typen den man wahrscheinlich auch im VZ kennengelernt hat, nicht auch auf diesem Weg Schluss machen?!

Na ja... Soll nicht mein Problem sein. Sollte ich mal über solche Daten stolpern, werde ich ein paar Mails mit Mitleidsbekundungen losschicken. Und hoffen das die wirklich bösen Jungs nicht so klug und schnell sind wie die weniger bösen. Ansonsten schwirren nämlich viele Mailadressen von Minderjährigen im Netz herum. Schön sortiert nach Städten oder Alter...

SEETHER
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25
Okt
2009

Symbole andocken in Windows 7

Ja, es gibt ja keine Schnellstartleiste mehr in Windows 7. Ein Umstand den man bedauern könnte, hätte MS nicht Abhilfe geschaffen in dem man beliebige Programme in der Taskleiste (Taskbar) andocken kann. Diese dienen dann gleichzeitig als Schnellstartverknüpfung und Anzeige eines geöffneten Programms. Eine sehr bequeme Sache wie ich finde...

Jetzt baute ich Gestern bei einem Kollegen mal wieder seinen Rechner auf den er sich (mal wieder) zerschossen hatte. Diesmal mit Win 7. Ich hatte die Installation weitgehend abgeschlossen und in diesem Zusammenhang auch die kleinen Pfeile an den Desktopsymbolen entfernt die einem anzeigen sollen das es sich um eine Verknüpfung handelt und nicht um das Programm an sich. Für mich ein völlig überflüssiges Feature...
Also weg damit. Es gibt diverse Tools die das automatisiert erledigen wenn man es von ihnen erwartet. Jetzt passiert in Win 7 aber folgendes: Nutzt man die Technik zum entfernen des Pfeiles die auch schon unter XP oder Vista funktioniert hat, hat das zur Folge das man keine Programme mehr an der Taskleiste andocken kann. Bei Verknüpfungen erscheint nicht mal mehr der Eintrag im Kontextmenü. Geht man zur EXE selbst ist zwar der Eintrag im Kontextmenü da, es passiert aber nichts mehr.
Also, was war geschehen?

Der kleine Pfeil an den Desktopsymbolen ist ein eigenes Icon. Unter früheren Windows-Versionen hat man in der Registry einfach gesagt "Zeig dieses Icon nicht mehr an". Kann man in Win 7 auch, das führt dann aber dazu das das andocken nicht mehr klappt. Bedauerlich.
Richtiger in diesem Zusammenhang ist das ersetzen des Pfeil-Icons durch ein transparentes. Der Pfeil ist weg und das andocken klappt wieder.

Besonders empfehlenswert für dieses Projekt ist diese Site:
http://www.unawave.de/aufhuebschen/verknuepfungspfeile-entfernen.html
[Aus einem Grund der mir nicht klar ist, haben die beiden Reg-Dateien die Endung MP3. Entfernt man diese, lassen sie sich wie gewohnt ausführen - wobei natürlich der manuelle Weg vorzuziehen ist!]

Ich hoffe geholfen zu haben.
Angenehmes Wochenende...

SEETHER

[Update]
Gestern erreichte mich die Nachricht das auf dem System das wie oben beschrieben bearbeitet wurde, die Icons mitunter durch schwarze Rechtecke ersetzt wurden. Ich habe diese Art des optischen Tunings rückgängig gemacht. Lieber Icons mit Pfeilen als gar keine Icons.
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23
Okt
2009

AMD-Drag

Weil ich heute Morgen las das AMD Gestern die neuen Catalyst-Treiber (9-10) veröffentlicht hat, entdeckte ich im Installationsvorgang gerade etwas namens "AMD-Drag".
Eine kurze Recherche brachte zutage das es sich um ein Feature handelt, das mit modernen Karten von ATI funktioniert.

Windows 7 kann etwas das man Drag & Drop - Transkodierung nennt und bedeutet eigentlich nichts weiter als:
Hat man einen mobilen Mediaplayer und zieht ein Video auf eben diesen Player im Explorer, so beginnt Windows direkt das Video ins richtige Format einzustampfen (Transkodieren).
Jetzt kommt ATI ins Spiel: Das ganze lässt man idealerweise nicht von der CPU machen, sondern von der GPU.
Und da Gestern offizieller Start von Windows 7 war, ist im Gestern erschienenen Treiber von ATI auch die entsprechende Unterstützung für dieses Feature enthalten.

Irgendwo las ich gerade, welche Karten-Serien von ATI das unterstützen... 58xx / 48xx / 46xx Glaube ich wenigstens.

Ich hoffe geholfen zu haben. Kleine Anmerkung für AMD/ATI: Ne kurze Erklärung in der benutzerdefinierten Installation um was für einen Treiber es sich handelt wäre echt nicht schlecht...

SEETHER
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18
Okt
2009

Das Wort zum Sonntag...

Oh, ich hoffe das ich mit dieser Headline nicht gegen irgendwelche Copyrights verstoße. So was wird im Moment mitunter aggressiv verfolgt...

Aber von solchen Ängsten lasse ich mir nicht den tiefen-entspannten Sonntag Morgen versauen. Ich sitze hier mit einer Tasse Kaffee in der Küche, lausche dem "sanften" Geklapper von Geschirr das von einem Ort zum anderen geräumt wird und gucke dabei aus dem Fenster. Ja - mitunter kann ich auch auf meinen Notebook blind tippen. ; )
Alles in allem ist meine Tätigkeit im Moment mit Twittern zu vergleiche. Vielleicht versorge ich euch die nächsten Stunden mit Unwichtigkeiten wie:
"Grade habe ich einen Schluck Kaffee getrunken und danach an einer Zigarette gezogen..."
Ich habe ja nie verstanden was die Menschen an Twitter finden.

Da aber das Verkünden von momentanen Beschäftigungen nicht alles im Leben sein kann, nutze ich die Zeit am Sonntag Morgen auch mal gerne mit der "Suche" nach Tools die mir das Leben leichter machen. Erwähnenswert sind da heute eindeutig diese beiden: Ersteres schafft es, im laufenden Betrieb ein Image des Systems anzulegen. Darüber hinaus kann es auch virtuelle Maschinen sichern. Alles was der Mensch so braucht um glücklich zu sein. Wenn es nach mir geht... Ich benutze meist ACRONIS 09 fürs erstellen von Images. CD einlegen, Rechner von CD starten und abwarten. Klar, die Features die ACRONIS noch so mitbringt sind nicht schlecht. Ändern der Partitionen (gerade interessant wenn man auf eine größere Platte umzieht) etc. Aber das System im laufenden Betrieb zu sichern ist gerade bei einem Server von großer Wichtigkeit. ; ) Außerdem ist Snapshot einfach nur wahnsinnig schnell...

BartsPE hingegen ist das Allround-Talent wenn es darum geht irgendwelche Userprobleme aus der Welt zu schaffen. Wenn das Tuningtool (TuneUp z.B.) mal wieder automatisiert die Registry zerschossen hat und der Rechner nicht mehr hoch kommt, greife ich gerne auf BartsPE zurück um einfach ohne rumbauen an der Hardware die Sicherung der Registry zurück zu spielen. Komfortabler geht es kaum. Und das ganze natürlich umsonst... *g*

Vielleicht füge ich auch noch das SQL-Skript hinzu, das meiner Meinung nach daran beteiligt war, einen großen Datensatz bei SchülerVZ auszulesen. Ob die Betreiber der VZ's wohl irgendwann mal damit raus rücken werden, was zum Henker sie dazu getrieben hat ihre Datenbanken nicht vernünftig zu verschließen? Wahrscheinlich waren sie so mit dem SQL-Injektion beschäftigt, das sie sich um "normale" Abfragen gar nicht mehr gekümmert haben. Dumm nur für die User.
Ebenso dumm die Sache mit den Bildern. Es gibt ja anscheinend Hinweise darauf das gelöschte Bilder auf den Servern des Betreibers verbleiben. Was noch dadurch verschlimmert wird das diese Bilder anscheinend auch noch aufrufbar sind. Das sollte durchaus mal von einem Rechtsanwalt geprüft werden. Immerhin würde ein solcher Vorgang wenigstens gegen die AGBs verstoßen.

Na ja... letztlich alles nichts weltbewegendes... Wenigstens solange man keine peinliche Bilder bei SchülerVZ hat. ; )
Die "Ergebnisse" der Koalitionsverhandlungen hingegen, sind da schon ne andere Hausnummer. Den Meldungen nach hat sich die FDP durchgesetzt und die Websperren wenigstens für ein Jahr ausgesetzt. Jetzt kommt in mir die Frage auf: Ist das wirklich ein Erfolg?
Die nächsten 12 Monate soll das BKA versuchen, "sperrwürdige" Seiten löschen zu lassen. Diese Maßnahme wird dann überprüft um zu entscheiden ob eine Sperrung wie ursprünglich geplant, eigentlich notwendig ist. Grundsätzlich ja die absolut richtige Herangehensweise. Aber was nutzt es wenn ich folgendes Szenario zeichne:

In einem Jahr kann sich der durchschnittliche Bürger nicht mehr daran erinnern was eigentlich mit Websperren gemeint war. Außerdem wird es zum entsprechenden Zeitraum sicherlich eine Medienkampagne geben die die öffentliche Aufmerksamkeit auf sich zieht, so das die Überprüfung der Allgemeinheit eher entgeht. Zuletzt wird die Überprüfung wahrscheinlich ergeben, das das Abschalten der Sites einen nicht vertretbaren Arbeitsaufwand bedeuten und die Server eh alle in "Schurkenstaaten" stehen und dort nicht von der deutschen Justiz beeinflusst werden können. Und auf diesem Weg werden die Sperren ohne großes öffentliches Aufsehen etabliert. Nicht im Rahmen des Wahlkampfes wie von Hr. Schäuble angedeutet, sondern still und heimlich. Und man hat ein Jahr Zeit, sich wirklich auf die gerichtlichen Auseinandersetzungen vorzubereiten. So das die Sache dann Wasserdicht ist...
Um ehrlich zu sein - mir wäre es lieber gewesen wir hätten das Thema jetzt ausdiskutiert...

Und mit diesen Worten wünsche ich euch einen angenehmen Sonntag.

SEETHER
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